Falls Sie Interesse an einem dieser Themengebiete haben, oder falls Sie eigene Ideen haben, dann sprechen Sie mich einfach an.
Bei der Kollisionserkennung geht es generell darum, zu erkennen, ob sich
zwei graphische Objekte berühren oder gar durchdringen.
Meistens sind diese Objekte in Form von Polygonen gegeben (sog.
"polygon soups"), aber andere Repräsentationen sind
mindestens ebenso interessant.
Kollisionserkennung ist eine wichtige Basistechnologie für viele Bereiche der Computergraphik, z.B. Animation, physikalisch-basierte Simulation, Interaktion in virtuellen Umgebungen, Robotik, virtual prototyping, etc.
Die zur Zeit gängigen hierarchischen
Algorithmen scheinen an eine Grenze zu stoßen. Deswegen suchen wir
hier nach neuartigen Algorithmen in anderen Richtungen.
Im Bereich der Virtuellen Realität interessieren uns
vor allem intuitive und natürliche Interaktion.
Das langfristige Ziel ist, die Interaktion mit virtuellen Umgebungen so
natürlich zu gestalten wie unsere täglich gewohnte Interaktion
mit der realen Umwelt.
Insbesondere die Hand (genauer gesagt: die virtuelle Hand) wurde bisher vernachlässigt, obwohl sie eigentlich unser wichtigstes "Werkzeug" ist. Deswegen bieten wir verschiedene Themen zu diesem Komplex an.
Computer-Graphik hat immer eine gewisse Nähe zur Hardware, da sich
viele Algorithmen besonders effizient in Hardware implementieren lassen.
Dies wird an den rasanten Entwicklungen der Graphikkartenhersteller
besonders deutlich. Insbesondere lassen die Möglichkeiten
der aktuellen Graphikkarten die Grenzen zwischen Software und Hardware
zerfließen.
In diesem Bereich bieten wir Themen an für diejenigen, die hardware-nahe Computer-Graphik fasziniert. Bei manchen Themen ist es vorteilhaft, eine Hardware-Vorlesung gehört zu haben.
Eine von vielen Anwendungen von VR ist die Visualisierung von Städten.
Damit kann man z.B. anschaulich Umweltgrößen (Temperatur, Ozon,
Schatten) darstellen, den Verkehrsfluß, oder das zukünftige
Aussehen eines neugestalteten Platzes. Insbesondere ist diese Technik gut
geeignet, Entscheidungsträgern und Laien (nämlich den betroffenen
Bürgern) diese Dinge zu veranschaulichen.
Was z.Z. noch fehlt ist die Interaktion mit solchen virtuellen Städten. Das Ziel sind hier möglichst intuitive Metaphern, um schnell eine bestehende virtuelle Stadt zu modifizieren, d.h., sog. "was wäre wenn"-Untersuchungen zu machen (z.B. ein Haus verschieben, einen Sträße durch einen Tunnel führen).